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„Ich kann mich nicht dazu überwinden, es an einem Lebewesen auszuprobieren. Sie würden damit sicher keine Probleme haben, etwas damit zu töten.“
-- Wissenschaftler aus Black Mesa Half-Life


Die Gluonenkanone, oder auch Quanten-Destabilisierer, ist eine Waffe aus Half-Life. Bei ihr handelt es sich um eine Experimentalwaffe, welche einen bläulich leuchtenden Strahl aus Energie abfeuert, der alles vaporisiert bzw. zerfetzt, das davon getroffen wird.

Übersicht[]

Die Gluonenkanone wurde von Gordon Freeman im Lambda-Komplex der Black Mesa Research Facility entdeckt, wo sie entwickelt wurde. Unwillig, die Waffe an einem Lebewesen zu testen, übergab der Wissenschaftler, der sie entworfen hatte, an Gordon weiter, da dieser angeblich weniger große Probleme damit habe, andere Lebenwesen damit zu töten.

Die Waffe besteht aus einem Handstrahl-Sender, der über ein dickes Kabel mit dem Rucksack verbunden ist. Der Name "Gluonenkanone" leitet sich von den Gluonen ab. Gluonen sind Teilchen, welche die starke Kernkraft, die Atomkerne zusammenhält, vermitteln. Ob die Waffe nun Strahlen aus Gluonen verschießt oder sie in einem Objekt einfach nur unterbricht ist unklar, aber in jedem Falle unterbricht es die fundamentale Wechselwirkung der Materie. Im Spiel können die Belastungen durch diese Reaktion fast jedes Lebewesen in Stücke zerfetzen.

Taktischer Nutzen[]

Die Gluonenkanone lässt sich gut gegen Xen-Kreaturen einsetzen, welche immun gegen normale Munition sind (wie zum Beispiel der Gargantua), da der Strahl kontinuierlich großen Schaden verursacht und auch Panzerungen durchdringt.

Mehrspieler[]

  • Im Mehrspieler ist die Gluonenkanone eine eher schlechte Wahl. Latenzprobleme können für Lags beim Verschießen des Strahles sorgen; Spieler müssen daher die Maustaste häufiger für ein paar Sekunden gedrückt halten, bevor der Strahl abgefeuert wird. Die Waffe tendiert auch dazu, hinter Spielern zurückzubleiben, welche man verfolgt. Das galt jedoch hauptächlich für ältere Versionen von Half-Life, da die Steamversion eine Verzögerungskompensation verwendet.
  • Die Waffe ist auf längere Distanzen effektiver, da der Strahl auf kurze Distanz nicht so genau ist und man sich damit eventuell selber damit Schaden zufügt.
  • Einige Server haben den Schaden pro Munitionseinheit erhöht, um die Waffe effektiver zu machen. Spieler mit niedrigem Ping werden sie dort bevorzugen.
  • Anders, als in der Einzelspieler-Kampagne, wird die Munition langsamer verbraucht und alles, was auch nur in die Nähe des Strahls gelangt, erleidet Schaden.

Hinter den Kulissen[]

  • Die Gluonenkanone sollte ursprünglich zwei verschiedene Feuermodi erhalten: Einen dicken und einen dünnen Strahl. Diese sollten mit dem oberen Hebel eingestellt werden, in dem man diesen um 90 Grad verstellt. Diese Einstellung wurde zwar rausgenommen, aber die Animation ist noch immer im Spiel zu sehen. In den Konfigurationseinstellungen sind zudem Optionen für beide Strahlen enthalten.

Trivia[]

  • Die Waffe wird auch als "Egon-Kanone" bezeichnet, wie viele der Spieledateien verraten. Sie hat auch eine starke Ähnlichkeit mit den Protonenkanonen, welche von den Charakteren aus dem Filme Ghostbusters - Die Geisterjäger von 1984 verwendet wurden. Einer der Charaktere dort trägt den namen Egon Spengler, weshalb offensichtlich ist, woher die Waffe ihren Spitznamen hat.
  • Der Flammenwerfer aus Team Fortress Classic benutzt eine modifizierte Version der Gluonenkanone.
  • Beim Drücken der Sekundärfeuer-Taste wird eine zufällige Animation gespielt, welche dann aber einfriert. Das Loslassen der Taste beendet die Animation und kehrt zum Ursprunge zurück. Andere Waffen wie der Shock Roach besitzen diesen Glitch ebenfalls. Verwendet man das Sekundärfeuer jedoch in Half-Life: Opposing Force, weist es keinen Unterschied zum Primärfeuer auf, da es bei beiden gleich ist.
  • Im Mehrspieler kann die Waffe auch Wände, Decken und Böden durchdringen, verursacht aber geringeren Schaden, wenn der HEV-Anzug des Gegners oder der Gegnerin stärker aufgeladen ist.
  • Das Design der Gluonenkanone hat eine leichte Ähnlichkeit mit dem Design des ASHPD-Prototyps, wie man auf einem Plakat im alten Aperture Science Enrichment Center sehen kann.
  • In Half-Life: Opposing Force kann man die Gluonenkanone nur mit Cheats erhalten.
  • Der Name der Waffe wird vom Gluon abgeleitet, welches das Austauschteilchen der starken Wechselwirkung in der Physik ist. Die starke Wechselwirkung ist verantwortlich für die Bildung von Hadronen. Dies sind Teilchen, welche aus Quarks aufgebaut sind, wie Protonen und Neutronen. Ferner sorgt sie für die Bildung von Atomkernen.

Galerie[]

Liste mit Auftritten[]