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Am 15. August (bzw. 16. August nach mitteleuropäischer Zeit) wurde Mann vs. Machine - der Koop-Modus von Team Fortress 2 - zwei Jahre alt. Für mich persönlich markiert dieses Datum auch persönlich eine relativ wichtige Wendung, da ich damals nicht nur den zugehörigen Blog-Eintrag verfasst, der zudem mein erster Artikel zu Valve-Neuigkeiten war, sondern auch nach und nach die Leitung des Wikis und seiner journalistischen Sparte übernommen habe - was ein "Terror-Regime ohnegleichen" sei, wie manche meiner Co-Autoren oder mein Bruder gerne sagen.

Ich weiß noch wie aufgeregt ich damals war, dass es mal wieder etwas neues für TF2 gab - eine Euphorie, die nicht jeder in meinem Umfeld teilte. Denn damals war ich der Einzige unserer Gruppe, der die seinerzeit spätabends unfassbar hohen Wartezeiten (zwischen 30 und 50 Minuten) über sich ergehen ließ und den Modus gleich am Tag der Veröffentlichung gespielt hat.


Mann_vs._Machine-1

Mann vs. Machine-1


Sicherlich kennen viele Spieler den Koop-Modus und haben ihn bereits mehrmals gespielt. Gerade die schwierigeren Missionen setzen eine gute Teamarbeit voraus und verlangen - im Gegensatz zum normalen Spiel - eine bestimmte Ausrüstung. Der meiner Meinung nach einzige Punkt, in dem sich TF2 als schlechter Free-to-Play-Titel erweist, ist Mann vs. Machine, denn wenn man zum Beispiel keine Kritzkrieg oder Saure Milch besitzt oder gar die falsche Klasse spielt, wird man bei erfahreneren Spielern meist direkt vom Server geworfen. Valve scheint an diesen Problemen zu arbeiten, denn mit dem Two Cities-Update wurde die ehemals unattraktivste Klasse in MvM - der Medic - über Nacht zu einem unverzichtbaren Teil des Teams. Ich persönlich hoffe, dass Valve in Zukunft weitere Updates dieser Art herausbringen wird und vielleicht auch einmal die Upgrades für die Standardausrüstung der Klassen sinnvoll überarbeitet, damit das F2P-Prinzip aufgeht.

Ein anderes Problem ist aber sicherlich auch eine gewisse Leichtfertigkeit der Spieler. Zu oft habe ich erlebt, dass Free-to-Play-Spieler mit einer Klappzylinder-Brillen-Kombination und etwa 10-12 Stunden in TF2 glauben, dass es eine clevere Idee sei wenn sie ihre erste Runde im Koop-Spiel gleich in einer Mann Up-Runde der Stufe 'Experte' verbringen, wo sie ihre Gebäude direkt vor dem eigenen Spawn-Punkt errichten - und sich dann über eine unfreundliche Community beschweren, sobald man sie vom Server wirft. Zwar mag die Community von TF2 nichtmal im schlimmsten Falle an das Kaliber von Dota 2-Spielern herankommen, doch im Koop-Modus verstehen viele Spieler keinen Spaß und werden leicht beleidigend, da Niederlagen in MvM durchaus frustrierend sein können. Das Lesen von Guides und Übung in leichten Missionen kann da Abhilfe verschaffen, sofern man sich nicht völlig überschätzt und etwas Zeit mit dem Üben verbringen will.

Ein weiterer Punkt, der mich sehr oft erstaunt, ist, dass es abertausende TF2-Spieler gibt, von denen aber nur ein kleiner Teil je einen der kostenlos zugängingen und meiner Meinung nach sehr unterhaltsamen Comics gelesen hat. Ich muss zwar zugestehen, dass die Geschichte bei einem Spiel wie TF2 relativ irrelevant ist, aber dass selbst manche Analysten und/oder YouTuber mit zahlreichen TF2-Videos keine Ahnung von dieser haben, finde ich erstaunlich. Zum Jubiläum des Koop-Modus haben wir uns daher ein kleines Gewinnspiel ausgedacht, welches ein wenig mit der Hintergrundgeschichte des Spiels zu tun haben soll. Die Frage zum Gewinnspiel lautet daher: Von wem werden die Roboter in MvM, und von wem die Söldner angeführt?

Zu gewinnen gibt es folgender Preise:


  1. Platz: Einen Lorbeerkranz, einen goldenen Botkiller und drei Tour of Duty-Tickets.
  2. Platz: Einen silbernen Botkiller und drei Tour of Duty-Tickets.
  3. Platz: Einen silbernen Botkiller und zwei Tour of Duty-Tickets.
  4. Platz: Zwei Tour of Duty-Tickets.


Um an dem Gewinnspiel teilnehmen zu können, solltest Du ein Wikia- oder Facebook-Konto besitzen und Deine Antwort unter diesem Eintrag oder dem Post auf unserer offiziellen Facebook-Seite schreiben. Der Gewinner wird unter den (richtigen) Antworten ausgelost und soll seinen Gewinn über Steam erhalten. Der Einsendeschluss ist der 23. August 2014. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es sich bei diesem Gewinnspiel um unseren ersten Versuch handelt, eine derartige Form der Selbstbewerbung zu unternehmen. Dass die Umsetzung und vielleicht auch die Preise daher etwas dürftig ausfallen, sollte beim nächsten Anlauf weniger problematisch laufen. Das setzt jedoch auch eine Rückmeldung von den Teilnehmern voraus. Vielleicht werden wir zum Halloween-Event von TF2 ein weiteres Gewinnspiel veranstalten, das größere Sachen verlost - oder wir belassen es bei diesem Versuch, falls er keine Erfolge verzeichnet.

Zum Schluss möchte ich noch auf ein neues Feature des Steam Workshops hinweisen: Nutzer können nun auch ihre eigenen Merchandise-Ideen für Team Fortress 2 in diesen einreichen. Wenn Du beispielsweise schon immer ein bestimmtes T-Shirt für das Spiel entwerfen wolltest, hast Du nun die Gelegenheit dazu. Aufmerksame Fans unserer bereits erwähnten Facebook-Seite haben bereits von der Spycrab gelesen, die als Plüschtier und Ingame-Kosmetikum veröffentlicht wurde. Beide Gegenstände waren von Fans des Spiels erstellt worden, die mit ihrer Arbeit nun reales Geld und virtuelle Anerkennung verdienen. Einmal mehr hat Valve einen Weg gefunden, die Arbeit von Fans einzubeziehen, davon zu profitieren und sie dabei noch zu entlohnen.

Weblinks[]